Linuxwissen

08. November 2008 von Sebastian

Für mein Fernstudium zum geprüften Webmaster ist eine Wissens- und Linksammlung rund um Linux entstanden.
Sie enthält einige Basics zum Thema und sehr viele gute Links mit weiterführenden Infos.


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GLOSSAR

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Account

oder auch Benutzerkonto genannt:

Das Benutzerkonto ermöglicht dem realen Nutzer den Zugriff auf das System mittels dort festgelegtem Login und Passwort. Zudem steuert es Zugriffsrechte und Gruppenzugehörigkeiten.
Die Verwaltung der Benutzerkonten erfolgt über die Datei /etc/passwd . Eine typische Zeile aus dieser Datei repräsentiert dabei einen Account und sieht so aus:

swolbring:x:500:500:Sebastian:/home/swolbring:/bin/bash

Durch die Doppelpunkte werden einzelne Segmente/Felder voneinander getrennt, die folgende Informationen zum Account beinhalten:

- Der Benutzername
(Der meist aus Kleinbuchstaben und manchmal auch aus Zahlen bestehende Benutzername wird zum Beispiel beim Einloggen oder anderen Repräsentationen der UID im System benötigt. Ein Benutzername muss dabei mit einem Buchstaben beginnen.)

- Das Passwort
(Im nächsten Feld sollte eigentlich das verschlüsselte Passwort stehen. Dieses wird allerdings in modernen Linux-Systemen in einer separaten Datei namens /etc/shadow gespeichert. Die zugehörige Zeile in dieser Datei würde dann so ausschauen: swolbring:$2$QJgtvoES$Ji/rS…Zsbq1:12201:0:99999:7::: )

- Die UID
(Systeminterne Repräsentation. Im nächsten Feld wird die UID angegeben. Diese Zahl wird nun im Prozesskontrollblock und auch innerhalb des Dateisystems für die Repräsentation der Benutzeridentität benutzt. Der Benutzername ist also für den Benutzer, die ID für das System. Natürlich sollte kein Benutzername auf eine bereits vergebene ID abgebildet werden.)

- Die GID
(Im nächsten Fall wird die primäre Gruppe des Benutzers angegeben, also die Gruppe, zu der der Benutzer bei seiner Erstellung hinzugefügt wurde. Oft ist das eine für diese Benutzer eigens angelegte Gruppe - das hat den Sinn, dass die Benutzer wirklich voneinander getrennt und damit voreinander geschützt sind. Im Beispiel ist die GID dieselbe Nummer wie die UID, ein Zufall, der nicht unbedingt gegeben sein muss.)

- Das Infofeld
(Das nächste Feld ist für Informationszwecke frei nutzbar. In den meisten Fällen findet man hier den wirklichen Namen des Benutzers, theoretisch können aber auch Aufgabenbereich, Adresse oder Telefonnummer angegeben werden.)

- Das Heimatverzeichnis
(Als Nächstes folgt das Heimatverzeichnis des Benutzers. Auf dieses Verzeichnis sollte der Benutzer Schreibrechte haben, da sonst unter Umständen der Login fehlschlagen kann.)

- Die Shell
(Die dem Benutzer zur Verfügung stehende Shell. Soll der Nutzer keinen Shell-Zugriff bekommen, so wird hier /bin/false angegeben)

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Administrator

oder auch Root-User bzw. root genannt:

Dies ist ein spezieller Benutzer im Linux-System mit uneingeschränkten Rechten und Zugriff. Entsprechend wichtig ist es, diesen Benutzer-Account vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
Über den Root-Account wird das System verwaltet. Bspw. sind für die Aktualisierung oder Änderungen des Systems bzw. Neuinstallation von Programmen idR Root-Rechte nötig.

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Adresse

Die Adresse ist eine Identifikationsnummer (ID-Nummer) und dient zur Identifikation eines Computers (= Host) innerhalb eines Netzwerkes. Die Adresse darf dabei nur einmal vorkommen, ansonsten kann es zu einem Adresskonflikt und Störungen des Netzwerks kommen.

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Apache

Apache ist die am weitesten verbreitete und meist eingesetzte Webserver-Software der Welt. Das ist u.a. darauf zurückzuführen, dass es sich beim Apache um freie Software handelt. Hinzu kommen Qualität, Erweiterbarkeit und eine riesige Community.

Mittlerweile gibt es neben der ersten Version eine überarbeitete und verbesserte zweite Version: Apache2

Hauptaufgabe des Apache ist es, Anfragen (idR über Port 80 oder 443 / http oder https) an den Server, auf dem der Apache läuft, zu beantworten: Sobald ein Client eine Anfrage einer bestimmten, auf den Server zutreffenden (da dort gehosteten Site/) URL stellt, liefert der Apache die HTML-Seite(n) an den Client aus.

Der Apache kann um dynamische Module/Plugins wie bspw. PHP oder Perl bzw. Tomcat u.a. erweitert werden, wodurch auch die Anbindung einer (My)SQL-Datenbank möglich wird und somit Websites mit dynamischen Inhalten möglich werden. Dabei kommuniziert der Apache intern (auf dem Server) über seine Module oder Plugins mit der Datenbank und erstellt daraus dynamisch die Seiteninhalte.

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Archivdienste

Dienste, mit denen sich Daten im Internet schnell und strukturiert auffinden lassen.
Beispiele dafür sind "Gopher", "WAIS" und "DNS".

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Backbone

Backbones bilden, wie der Name verdeutlicht, das Rückgrat des Internet. Es handelt sich dabei um Hochleistungskabel, die Übertragungsraten im Bereich von Gbit/s ermöglichen. Sie werden an Stellen des Netzes eingesetzt, die diese sehr hohen Datenübertragungsraten erfordern, bspw. bei Telekommunikationsunternehmen wie Providern, aber auch anderen, großen Unternehmen.

Im Backbone-Bereich werden die Bandbreiten aller Endbenutzer gebündelt, deshalb erfordert dieser besonders große Bandbreiten und schnelle Übertragungsraten. Gleichzeitig sind besondere Sicherheitsvorkehrungen und gewollte Redundanzen notwendig, um bei Teilausfällen im Backbone die Datenströme entsprechend umleiten zu können.

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Beowulf

Von der NASA entwickelte Cluster-Software (1993 von Donald Becker und Thomas Sterling ins Leben gerufen). Diese ermöglicht den Zusammenschluss von vielen Rechnern zu einem Cluster.

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Betriebsstabilität (Linux)

Die Anwendungen und Hardware werden im Gegensatz zu anderen Betriebssystemen getrennt installiert. Das erhöht die Betriebssicherheit und lässt den Computer seltener abstürzen.

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Betriebssystem

Das Betriebssystem ist (neben der Hardware) die (Software-)Basis für die Nutzung eines PCs. Das Betriebssystem läuft währende der Nutzung permanent (im Hintergrund) und übernimmt bspw. die Steuerung der Hardware und die Verwaltung der (Hardware-)Ressourcen.
Es bietet zudem grundlegende Befehle, die die Interaktion mit dem Computer ermöglichen und so die gezielte Steuerung von Prozessen, Programmen u.ä. ermöglichen.

C ist eine von Ken Thompson und Dennis Ritchie für das Betriebssystem Unix entworfene Programmiersprache.
Inzwischen steht C auf fast allen Computersystemen zur Verfügung.
Die Kerne der meisten heutzutage im Einsatz befindlichen Betriebssysteme wurden in C implementiert.

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C-Compiler

Der erste C-Compiler wurde unter dem Namen GCC 1.0 (= GNU C Compiler) im Jahre 1987 veröffentlicht.
Dieser wird von der FSF unter der GPL bzw. LGPL vertrieben und ist freie Software.
Da GCC mittlerweile neben dem Kompilieren von C ebenfalls C++ und weitere Arten von Code kompilieren kann, steht die Abkürzung GCC mittlerweile für GNU Compiler Collection.

Ein Compiler ist ein Programm, welches Quellcode einer bestimmten Programmiersprache in maschinenlesbaren Code umwandeln kann.

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Cluster

(engl. = Schwarm, Gruppe, Haufen)

Ein Cluster ist eine Gruppe von mehreren vernetzten Computern, die von außen als ein Computer gesehen werden. Durch die Bildung eines Clusters wird idR eine Erhöhung der Rechenkapazität und Verfügbarkeit im Vergleich zu einem einzelnen Computer erreicht.
Die in einem Cluster befindlichen Computer (auch Knoten oder Server) werden auch oft als Serverfarm bezeichnet.

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Datei

Unter Linux ist eine Datei das zentrale Konzept beim Umgang mit Daten. Wie bei anderen Systemen auch, dienen Dateien in erster Linie dazu Daten auf Massenspeicher abzulegen. Der Dateiname muss im Verzeichnis, in dem die Datei liegt, einmalig sein. Mit Hilfe des Dateisystems können diese Dateien hierarchisch strukturiert werden.

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Dateisystem (Linux)

Baumstruktur, Wesentliche Teile des Linux-Dateisystems unterhalb von "root":

/ Wurzel des Dateisystems
/bin Ausführbare Dateien (von allen Benutzern ausführbar)
/boot Dateien zum Booten des Systems
/dev Gerätedateien, Treiber für Hardware-Komponenten
/etc Dateien zur Systemkonfiguration
/home Verzeichnisse aller User
/lib Shared Libraries (gemeinsame Dateien/Treiber)
/sbin Kommandos (Programme) für die Systemadministration
/opt Optionale Software
/usr Anwendungsprogramme, Konfigurationsdateien und Dokumentation
/var Konfigurations-, Protokoll- und Systemverwaltung.

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Dateiverwaltung bei Linux

Bei Linux erhält jede Datei einen Eintrag der sich aus sieben Elementen zusammensetzt. Diese Einträge werden vom Kernel überprüft. Die Elemente regeln die Zugriffsmöglichkeit, nennen den Typ, die Größe, Zeitpunkt des letzten Zugriffs und den Namen des Eintrages.

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Dediziert

Ein Dedizierter Server ist ein Server, der nur für eine Aufgabe abgestellt wird oder nur einem Kunden zugeordnet ist.

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DENIC

Die DENIC ist die zuständige Domain-Registrierungsstelle für alle Domains mit der TLD .de

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Desktop

Grafische Benutzeroberfläche eines Betriebssystems, die dem Benutzer den (intuitiven) Umgang mit dem Computersystem erleichtern/ermöglichen soll. Unter Linux sind Gnome und KDE die populärsten Desktop-Systeme. Beispiele für schlankere Desktop-Systeme sind Xfce und Fluxbox.

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Direktmodus

Der Direktmodus verleiht dem Internetkunden den Status eines ISP mit eigenem Netz-Server. Vorteile: Datensicherheit, niedrigere Reaktionszeiten und effektivere Gestaltung der Internetpräsenz, keine Einschränkungen der Domain-Größe durch den Service-Provider, keine Beschränkungen der dynamischen serverseitigen Technologien wie CGI und Java-Servlets.

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E-Mail

E-Mail ist "elektronischer Post" zwischen Benutzern eines Netzwerks bspw. des Internets.
Großer Vorteil von E-Mail ist die (nahezu) sofortig und dazu kostenlose (abgesehen von Netzzugangskosten) Übertragung. Mittlerweile ist neben den 7-bit-kodierten, reinen Text-E-Mails auch möglich, 8-bit-kodierte E-Mails zu versenden, denen dadurch auch beliebige Binär-Dateien (also bspw. pdf-/Word-Dokumente, Dateien, etc.) beigefügt werden können.
E-Mails benutzen das POP3- Protokoll. Zur Weiterleitung einer E-Mail wird SMTP eingesetzt.
Neben dem WWW stellt E-Mail einen der im Internet am meisten genutzen Dienste dar. Die E-Mail ersetzt heute mehr und mehr die klassischen Kommunikationsmedien wie etwa Brief, Fax oder Telefon.

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Ethernet

"Ethernet ist eine rahmenbasierte Computer-Vernetzungstechnologie für lokale Netze (LANs). Sie definiert Kabeltypen und Signalisierung für die Bitübertragungsschicht sowie Paketformate und Protokolle für die Medienzugriffskontrolle (Media Access Control, MAC)/Sicherungsschicht des OSI-Modells. Ethernet ist weitestgehend in der IEEE-Norm 802.3 standardisiert. Es wurde ab den 1990ern zur meistverwendeten LAN-Technologie und hat alle anderen LAN-Standards wie Token Ring, FDDI und ARCNET verdrängt. Ethernet kann die Basis für Netzwerkprotokolle, wie z.B. TCP/IP, AppleTalk oder DECnet bilden."
aus: [Enzyklopädie: Ethernet. DB Sonderband: Wikipedia 2005/2006, S. 233312]

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Extranet

Über einen Gateway-Server miteinander verbundene Intranets, sind zueinander jeweils als Extranet anzusehen.
Jedes Intranet kann dabei auch unabhängig von dem anderen / den anderen betrieben werden.
Beim Ausfall eines Intranet verhindert der Extranet-Server die Ausbreitung der Störung und gewährleistet die Funktionalität noch intakter Intranets.
"Das Extranet ist eine Erweiterung des Intranets um eine Komponente, die zwei oder mehrere Intranets über eine allgemeine Internetanbindung verbindet. Dabei nutzt das Extranet die gleichen Techniken wie das Internet (u.a. TCP/IP, UDP). So ist ein Extranet vergleichbar mit einem VPN (Virtual Private Network)."
aus: [Enzyklopädie: Extranet. DB Sonderband: Wikipedia 2005/2006, S. 239419]

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Firewall

Eine Firewall kann ein ausschliesslich zu diesem Zwecke eingerichteter und genutzter (Linux-)Computer sein.
Eine Firewall kann aber auch als Dienst auf einem System eingesetzt werden, auf dem zusätzlich weitere, andere Dienste laufen.
Dabei dient die Firewall stets dem Schutz (bspw. durch Zugriffsbeschränkungen) des Hosts bzw. eines ganzen Netzwerkes.
Die gängiste Methode/Basis zum Aufbau einer Firewall unter Linux ist iptables.
Erweitern lassen sich Firewall-Services durch sogenannte IDS (Intrusion Detection System) oder IPS (Intrusion Prevention System), welche dazu dienen, die Netzwerk-Kommunikation zu überwachen und ggf. zu filtern bzw. zu sperren.
Diese Systeme können bspw. auf Basis einer Datenbank, welche verschiedene Angriffsschemata enthält, ins Schema passende Angriffe gezielt unterbinden.

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Freeware

Freie Software, die idR kostenlos verwendet bzw. weitergegeben werden darf. In einigen Fällen ist allerdings die kommerzielle Nutzung bzw. der Vertrieb untersagt und wird bspw. durch parallel bestehende, kommerzielle/kostenpflichtige Lizensierungsmöglichkeiten abgedeckt.

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Gateway

Ein Gateway dient als Zugangspunkt/Vermittler in einem Netzwerk. Über ein Gateway können bspw. Netzwerke, die auf verschiedenen Protokollen basieren, miteinander kommunizieren, wobei das Gateway als Protokoll-"Übersetzer" fungiert.
Ein Gateway kann (im Gegensatz zu einem Router) auf allen 7 Schichten des OSI-Referenzmodells implementiert werden.

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Gimp

Eine freie Bildbearbeitungssoftware, die häufig mit Adobe Photoshop verglichen wird, da sie ein ähnliches Funktionsspektrum bietet. Damit erlaubt sie professionelle Bildbearbeitung auf höchstem Niveau.
Am häufigsten genannte Kritikpunkte an Gimp sind die mangelnde Unterstützung des CMYK-Farbraums und die benutzerunfreundliche Bedienungsoberfläche.

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Gopher

Bei Gopher handels es sich um einen Informationsdienst, der dem frühen WWW ähnelt.
Mit dem Aufschwung des WWW ging die Zeit des sogenannten Gopherspace zu Ende.

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Host

Anderer Ausdruck für einen Computer(/Betriebssystem), der(/das) in ein Netzwerk eingebunden ist.

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HOWTO

Vgl. FAQ, allerdings bestehen HOWTOs weniger aus Frage-/Antwort-Kombinationen, sondern eher aus (Schritt-für-Schritt-)Anleitungen.
Ein fantastisches HOWTO-Beispiel ("ISP-ähnlicher E-Mail Server mit Debian-Etch und Postfix 2.3") ist unter folgender URL zu finden: http://workaround.org/articles/ispmail-etch/

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IP-Adresse

IP-Adressen ermöglichen eine logische Adressierung von Computern/Hosts in IP-Netzwerken, wie bspw. dem Internet oder auch lokalen Netzwerken (LAN).
Dabei hat jeder Host eine eindeutige IP-Adresse.
Sie dienen bei der paketgestützen Kommunikation zur Adressierung (Sender und Empfänger) der IP-Pakete.
"Eine IP-Adresse der IP- Version 4 erscheint normalerweise als Folge von vier Zahlen zwischen 0 und 255, die jeweils durch einen Punkt getrennt werden, zum Beispiel 192.168.0.34 oder 127.0.0.1."
aus: [Enzyklopädie: IP-Adresse. DB Sonderband: Wikipedia 2005/2006, S. 392409]
"IPv4 benutzt 32-Bit-Adressen, daher sind maximal 4.294.967.296 eindeutige Adressen möglich."
aus: [Enzyklopädie: IPv4. DB Sonderband: Wikipedia 2005/2006, S. 392620]
"Eine IPv6-Adresse ist 128 Bit lang (IPv4: 32 Bit). Damit gibt es etwa 3,4 x 1038 IPv6-Adressen. Das bedeutet, für jeden Quadratmillimeter Erdoberfläche könnten ca. 688,8896559 Billiarden Adressen (6,888896559 x 1017) bereitgestellt werden. (gerechnet mit dem Erdradius -> 6267 km)
IPv6-Adressen werden nicht in dezimaler (zum Beispiel 80.130.234.185), sondern in hexadezimaler Notation mit Doppelpunkten geschrieben, die die Adresse in acht Blöcke mit einer Länge von jeweils 16 Bit unterteilen. Beispiel einer IPv6-Adresse: 2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2e:0370:7344"
aus: [Enzyklopädie: IPv6. DB Sonderband: Wikipedia 2005/2006, S. 392636]

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IP-Nummer

Dient der eindeutigen Identifizierung eines Rechners im Netz. Sie ist aus maximal dreistelligen Zahlen aufgebaut. Die Zahlenblöcke können Werte zwischen 0 und 255 (1 Byte) annehmen und werden durch einen Punkt getrennt.

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IPv4

Siehe IP-Adresse

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IPv6

Siehe IP-Adresse

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Internet

Der Begriff "Internet" steht für die Gesamtheit aller im weltweiten Computer-Netzwerk angebotenen Dienste, oder das Netzwerk selbst.
Populäre Beispiele der angebotenen Dienste sind: WWW (/HTTP), E-Mail, FTP, VOIP, P2P, etc.

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Intranet

Vom Internet abgeschirmtes, lokales (/privates) Netzwerk. Auch für einen Host des Intranets kann ein Zugriff auf das Internet eingerichtet werden. Dieser Zugriff findet dann zumeist über eine abgesicherte Schnittstelle (idR eine Firewall) statt, so dass das Intranet weiterhin abgeschirmt vor unerlaubten Zugriffen von ausserhalb (aus dem Internet) geschützt bleibt.
Die Host in einem Intranet können sich Resourcen und Peripherie wie bspw. Festplattenspeicher, Drucker oder Scanner, etc. teilen und bei Bedarf und entsprechender Konfiguration gemeinsam darauf zugreifen.

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Kernel

Der Kernel wird auch als Betriebssystemkern bezeichnet und ist zentraler Bestandteil eines Betriebssystems.
Im Kernel werden die Prozess- und Datenstrukturen organisiert. Darauf setzen wiederum alle weiteren Bestandteile des Betriebssystems auf.
Der Kernel bildet idR die unterste Softwareschicht und greift unmittelbar auf die Hardware zu.
Ein moderner Kernel ist idR Multitasking-fähig und offen für unterschiedlichste Erweiterungen (Module).

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Korrespondenzdienste

Als Korrespondenzdienste bezeichnet man Dienste, die den Transfer von elektronischen Nachrichten im Internet von einem Benutzer zum anderen Benutzer unterstützen. Beispiele hierfür sind E-Mail, IRC, Instant Messaging bzw. Usenet Newsgroups etc.

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Kryptographie

Die Kryptographie befasst sich mit der Verschlüsselung von Informationen. Die technische Verschlüsselung geschieht idR unter Inbezugnahme von Schlüsseln (Public und/oder Private Keys).
Nach erfolgreicher Verschlüsselung soll die zu übermittelnde Information(/Datenübertragung) also ausschliesslich vom Sender bzw. dem authorisierten Empfänger mittels eines zuvor ausgehandelten Schlüssels entschlüsselt und somit gelesen werden können.

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Linux

Linux ist ein Betriebssystem und Unix-Derivat, welches von Linus Torvalds erfunden wurde. Der Name Linux setzt sich aus dem Vornamen Linux und der Bezeichnung Unix zusammen.
Linux ist OpenSource, weshalb der Quellcode kostenfrei weitergegeben und -verwendet werden darf.
Inzwischen haben sich zahlreiche Distributionen von Linux etabliert, wovon Debian, Ubuntu, SuSE, Fedora zu den beliebtesten Distributionen zählen.

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Login

Durch erfolgreichen Login wird der User als aktiv am Betriebssytem/an einer Applikation angemeldet. Für einige sicherheitskritische oder private Bereiche kann ein zusätzlicher (Root-)Login erforderlich sein.

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Man-Pages

Die sogenannten Man-Pages (Manual-Pages) beinhalten Dokumentation und Erklärungen sowie Anwendungsbeispiele zu allen gängigen Shell-Kommandos/-Programmen.
Aufgerufen wir die jeweilige Man-Page durch Eingabe des Kommandos: man programm

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Masquerading

Zu Masquerading schreibt Wikipedia:
"Masquerading wird auf einem Gateway-Rechner installiert und versteckt ein Intranet hinter der IP-Adresse des Gateway. Aus dem Internet zugreifende Hosts sehen nur den Masquerading-Host, können aber nicht erkennen, daß sie in Wirklichkeit mit einem Intranet-Host in Verbindung stehen. Das komplette Intranet einer Firma kann hinter einer einzigen IP-Adresse des Proxy-Servers versteckt werden."
Nach aussen hin ist der Proxy also über eine öffentliche IP-Adresse erreichbar. Wenn nun Anfragen von ausserhalb an diese öffentliche IP-Adresse gestellt werden (dabei wird ein bestimmter Port angesprochen), kann in diesem Falle durch das Masquerading diese Kombinationen aus öffentlicher IP und zusätzlicher Port-Angabe so umgesetz werden, dass der Proxy die Anfrage abhängig vom Port an eine interne, vorher festgelegte IP-Adresse und den damit gemeinten Host weiterleitet.
Bspw. werden Anfragen mit Port 80 an den Webserver-Host weitergeleitet, während Anfragen für Port 21 an einen File-Server gehen.

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Mounten

Als mounten bezeichnet man das "einhängen" von physikalischen Datenträgern in das Dateisystem des Betriebssystems, um dadurch den Zugriff auf den Datenträger bzw. die darauf befindlichen Dateien / die Verzeichnisstruktur zu ermöglichen.

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Multitasking-Fähigkeit

Ein Betriebssystem, dass Multitasking-fähig ist, ermöglicht das parallele/gleichzeitige Ausführen unterschiedlicher Programme/Prozesse.

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Multiuser-Fähigkeit

Die Multiuser-Fähigkeit von Linux erlaubt Parallelschaltung mehrerer Rechner. Ein solcher Cluster aus mehreren Rechnern kann die Leistung eines Supercomputers erreichen.

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Name-Server

Die Name-Server sind im Internet für die Auflösung von Domainnamen in IP-Adressen zuständig. Bearbeitet ein Host eine Anfrage zu einer Domain, deren IP ihm nicht bekannt ist, korrespondiert er mit den sogenannten Name-Servern, um von diesen die richtige IP-Adresse zu erhalten und mit dieser daraufhin die Anfrage bearbeiten/weiterleiten zu können.

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Netzwerk

Unter einem Netzwerk versteht man den Zusammenschluß mehrerer Computer/Hosts. Computer in einem Netzwerk können Daten austauschen und dafür vorgesehene und freigegebene Resourcen gemeinsam nutzen.
Das größte, weltumspannende Netzwerk ist das Internet. Netzwerke sind auch lokal einrichtbar, d.h. unabhängig vom Internet.

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Proxy

Über einen Proxy-Server kann eine Arbeitsgruppe mit dem Internet verbunden werden. Der Proxy-Server puffert bereits abgerufene Seiten in einem Speicher-Cache, sodass bei erneutem Aufruf dieser Web-Seiten weder ein erneutes Routing noch erneute Downloads erforderlich sind. Proxy-Server erfüllen auch eine Sicherheitsfunktion, weil sie die Rechner eines Intranets für externe Rechner im Internet unkenntlich machen. Diese Technik wird Masquerading genannt.
"Ein Proxy oder Proxyserver (von engl. proxy representative = Stellvertreter, bzw. lat. "proximus" = "Der Nä(c)hste") ist ein Dienstprogramm für Computernetze, das im Datenverkehr vermittelt. Es macht den Datentransfer effizienter (weniger Netzbelastung durch große Datenmengen) bzw. schneller, kann aber auch die Sicherheit erhöhen.
Die Vermittlung erfolgt zwischen Computern oder Programmen in so genannten Rechnernetzen. Aus Sicht des Servers verhält sich der Proxy wie ein Client, dem Client gegenüber wie ein Server."
aus: [Enzyklopädie: Proxy. DB Sonderband: Wikipedia 2005/2006, S. 653172]

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Prozess

Ein Prozess ist ein in der Ausführung befindliches Programm, also ein Programm zur Laufzeit. Ein Prozess wird auch als Task bezeichnet.

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Prozessdienste

Mit diesen Diensten werden Eingangsdaten zur Weiterverarbeitung in Datenbanken, zur Darstellung in Grafikprogrammen, zur Gestaltung in Dokumenten oder zur Initialisierung von Systemapplikationen unterstützt; z.B. TELNET.

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Resolver

Der Resolver ist im DNS (Domain Name System) für die Namensauflösung (Übersetzung: IP-Adressen in Domainnamen) zuständig.

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Root

vgl. Administrator (also im Sinne von Root-User oder kurz Root)
Der Begriff Root steht ansonsten auch für die unterste Ebene (der Hierarchie) des Verzeichnisbaumes eines Dateisystems (unter Linux).

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Router

Ein Router ist für die Vermittlung von Daten, innerhalb eines Netzwerkes, an das vorgesehen Ziel- bzw. Subnetz zuständig.

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Routing

Die Tätigkeit eines Routers. Das Weiterleiten von Daten(paketen) an das vorgesehen Ziel- bzw. Subnetz.

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Servlets

aus Wikipedia:
Als Servlets bezeichnet man Java-Klassen, deren Instanzen innerhalb eines J2EE Applicationservers Anfragen von Clients entgegen nehmen und beantworten. Solche Klassen müssen immer die Schnittstelle "javax.servlet.Servlet" oder eine davon abgeleitete implementieren. Normalerweise wird eine Klasse erstellt, die von der Klasse "javax.servlet.http.HttpServlet" abgeleitet wird, welche wiederum "javax.servlet.Servlet" implementiert. Der Inhalt der Antworten kann dabei dynamisch, also im Moment der Anfrage, erstellt werden und muss nicht bereits statisch (etwa in Form einer HTML-Seite) für den Webserver verfügbar sein. Servlets stellen somit das Java-Pendant zu CGI-Skripten oder anderen Konzepten, mit denen dynamisch Web-Inhalte erstellt werden können (PHP, Ruby on Rails, Active Server Pages etc.), dar.

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Shell

Die Shell ist ein Programm, mit dessen Hilfe das System die Benutzerbefehle verstehen kann. Aus diesem Grund wird die Shell auch oft als Befehls- oder Kommandointerpreter bezeichnet.

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Skript

Ein Skript bzw. eine Skriptsprache wird nicht, wie bei Programmiersprachen üblich, kompiliert, also in Maschinensprache übersetzt, sondern zur Laufzeit (von einem sogenannten Interpreter) interpretiert.
Im Linux-Umfeld sind die Linux-Shells als Interpreter von Shell-Kommandos zu nennen.
Perl-Skripte werden ebenfalls interpretiert.
Folgende Skriptsprachen erfreuen sich besonders im Umfeld des WWW hoher Beliebtheit und werden häufig verwendet:
PHP, Python, Ruby, JavaScript, etc.
Wikipedia nennt folgende (weitere) Merkmale von Skriptsprachen:
"-implizit deklarierte Variablen; dazu gehören auch dynamische Funktionsnamen (Funktionsnamen müssen nicht einem Compiler vorab bekannt sein)
- dynamische, automatische Typumwandlung, bzw. ganz fehlende Typunterscheidung
- automatische Speicherverwaltung, vor allem automatische Speicherbereinigung
- dynamische Klassenzugehörigkeit oder prototypenbasierte Vererbung
- werden in der Regel ohne getrennte Übersetzungsphase ausgeführt (d. h. sie werden "interpretiert")
Bei einigen Skriptsprachen kann der Programmcode selbst, wie andere Daten auch, manipuliert werden, was die Sprache besonders flexibel macht.
Die Anwendungsgebiete und Eigenschaften konventioneller Programmiersprachen und Skriptsprachen überschneiden sich mittlerweile sehr stark (siehe hierzu den Abschnitt Abgrenzung), weshalb eine strikte Trennung zwischen konventionellen Programmiersprachen und Skriptsprachen nur selten möglich ist."

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Supercomputer

aus Wikipedia:
"Ein Supercomputer oder Superrechner ist ein Hochleistungsrechner, der zum Zeitpunkt seiner Einführung im obersten realisierbaren Leistungsbereich arbeitet. Dabei ist es unerheblich, auf welcher Bauweise die Rechner beruhen. Ein typisches Merkmal eines modernen Supercomputers ist seine große Anzahl an Prozessoren, die auf gemeinsame Peripheriegeräte und einen teilweise gemeinsamen Hauptspeicher zugreifen können.
Da sich nicht beliebig schnelle Prozessoren bauen lassen, sind alle Hochleistungsrechner Parallelrechner. Ein Parallelrechner ist ein Computer, in dem Operationen gleichzeitig auf mehrere CPUs verteilt werden, um die Arbeitsgeschwindigkeit zu erhöhen. Für die optimale Nutzung eines Supercomputers (Parallelrechners) muss die Programmierung deshalb möglichst genau auf die einzelnen, parallel arbeitenden Prozessoren abgestimmt werden."

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Superuser

vgl. Administrator oder Root

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TELNET

TELNET wird (am Anfang des) IETF-Dokument STD 8 (RFC 854 und RFC 855), mit folgendem Satz beschrieben: "Der Sinn des TELNET-Protokolls besteht darin, eine ziemlich allgemeine, bidirektionale, 8-bit-pro-Byte-orientierte Kommunikationsmöglichkeit zu bieten."
TELNET wird idR von der Kommandozeile/Shell aus genutzt. Da TELNET keine Verschlüsselung nutzt ist es heutzutage jedoch, abgesehen vom Gebrauch zu Testzwecken, kaum noch in Gebrauch.
Stattdessen wird bspw. das sicherere (Open)SSH verwendet.

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Task

siehe Prozess

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Torvalds

Linus Torvalds ist der Erfinder von Linux bzw. des Linux-Kernels. Aktuell ist er bei der Linux Foundation angestellt, um hauptberuflich an der Weiterentwicklung des Linux-Kernels zu arbeiten.

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Tripwire

Tripwire ist Open Source Software zur Absicherung bzw. Überwachung von (Datei-)Systemen. Tripwire fungiert dabei als hostbasiertes IDS (Intrusion Detection System) und erkennt Änderungen an Objekten des Dateisystems und meldet diese.

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Trojanisches Pferd

siehe Virus

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Tux

Tux ist das offizielle Linux-Maskottchen bzw. auch Logo in Form eines kleinen (leicht untersetzen) Pinguins.
Linus Torvalds wählte seinen Lieblingsvogel, den Pinguin.

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UNIX

Unix ist ein Multiuser-fähiges Betriebssystem, welche Anfang der 1970er Jahre zur Unterstützung der Softwareentwicklung entwickelt wurde.
Zu der Familie der Unix-Betriebssysteme zählen u.a. Linux, Solaris, BSD und Mac OS X.

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Usenet Newsgroups

Die Usenet Newsgroups können über Usenet-Server abgerufen werden. Man spricht auch von "abonnieren", da nach erfolgreichem Abonnement einer Newsgroup per Newsreader-Software, mehr oder minder regelmäßig Nachrichten aus der jeweiligen Newsgroup empfangen werden können.
Newsgroups sind sehr vielfältig und zu den unterschiedlichsten Themen vorhanden. Mitunter beruhen Newsgroups auf "alteingesessenen" Usenet-Veteranen, die bereits vor der Zeit des WWW Nachrichten (und mehr) über das Usenet austauschten.

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Virus

Ein (Computer-)Virus ist ein gezielt zur Schädigung/Infiltration/Kompromittierung eines Computer-Systems/-Programms geschriebenes Programm, welches sich idR (halb-)selbstständig weiterverbreiten kann.
Ein durch einen Virus kompromittiertes System ist unsicher; theoretisch stehen dem Angreifer durch die erfolgreiche Infizierung alle Rechte auf dem betroffenen System zur Verfügung.
Die infizierten Systeme werden idR für die Zwecke des Viren-Autors verwendet, bspw. um die infizierten Rechner zu sog. Botnetzen zusammenzuschliessen und damit gezielte Attacken (bspw. DOS) gegen andere Server vorzunehmen. Ein anderer denkbarer Einsatzzweck eines Virus wäre das Ausspionieren von Daten oder Tastatureingaben, wobei man in diesem Falle idR bereits von sogenannten "Trojanischen Pferden" oder "Trojanern" spricht, die eine Abwandlung/Spezialisierung eines "klassischen" Virus im herkömmlichen Verständnis sind.
Wikipedia schreibt zu "Kompromittierung":
"Ein System, eine Datenbank oder auch nur ein einzelner Datensatz wird als kompromittiert betrachtet, wenn Daten manipuliert sein könnten und wenn der Eigentümer bzw. Administrator des Systems keine Kontrolle über die korrekte Funktionsweise oder den korrekten Inhalt mehr hat bzw. ein Angreifer ein anderes Ziel der Manipulation erreicht hat. Unter Angreifer wird hier ein zum Zugriff auf das System nicht berechtigter Nutzer verstanden, welcher sich jedoch Zugriff verschafft hat. Dabei ist nicht entscheidend, ob der unberechtigte und unkontrollierte Zugriff in mißbräuchlicher Absicht oder unbeabsichtigt geschieht. Wesentlich ist, dass die Integrität der gespeicherten Information nicht mehr gewährleistet ist."

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W3C

Das World Wide Web Consortium besteht aus gewählten Vertretern aus Wirtschaft und Forschung, die sich mit der Einrichtung von (technischen) Standards für und rund um das World Wide Web beschäftigen.
Unter anderem hat das W3C Spezifikationen/Empfehlungen zu folgenden Technologien/Sprachen veröffentlicht:
(X)HTML, CSS, XML, SVG, RSS, SOAP, etc.
Gründer und Vorsitzender des W3C ist Tim Berners-Lee, der auch als der Erfinder des World Wide Web bekannt ist.
Die offizielle Website ist www.w3.org
Hier werden zusätzlich zu zahlreichen Spezifikationen und Dokumenten bspw. solche Dienste wie der (X)HTML-Validator angeboten: validator.w3.org

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Web-Server

siehe Apache.
Neben dem Apache gibt es andere Web-Server. Ähnlich erfolgreich und verbreitet wie der Apache ist Microsofts IIS (Internet Information Services).
Wikipedia führt folgende Webserver(-Software) auf:
- Abyss Web Server (Aprelium Technologies; Freeware)
- AIDeX Webserver (AIDeX Softwareentwicklung, Freeware)
- Apache HTTP Server (Apache Software Foundation; freie Software)
- Apache Tomcat (Apache Software Foundation; freie Software)
- AOLserver (America Online; freie Software)
- Boa Webserver (GNU General Public License)
- Caudium (GNU General Public License)
- Cherokee Webserver (GNU General Public License)
- Elserv für Emacs
- Goron (GNU General Public License)
- Internet Information Services (Microsoft)
- iPlanet (Sun Microsystems)
- KF Web Server (KeyFocus, Freeware)
- lighttpd (BSD-Lizenz)
- LiteSpeed (LiteSpeed Technologies; proprietär)
- MyServer (MyServer Project; freie Software)
- nginx (BSD-artige Lizenz)
- Roxen (Webserver) (Roxen Internet Software; GNU General Public License)
- Sun Java System Web Server (Sun Microsystems)
- tclhttpd (scriptfähiger Webserver in Tcl; freie Software)
- thttpd (ACME Laboratories; freie Software)
- Tntnet (für Webapplikationen in C++)
- Tux (GNU General Public License)
- WN server (GNU General Public License)
- Xitami (iMatix Corporation; freie Software)
- Yaws (Webserver in Erlang, sehr gut skalierbar)
- Zope (Zope Corporation, freie Software)

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X-Window-System

Das X-Window-System (auch X11 oder X) ermöglicht grafische Benutzeroberflächen, die denen von Microsoft Windows ähneln, auf Unix-Betriebsystemen und -Derivaten.
Desktop-Oberflächen, wie bspw. Gnome und KDE setzen auf X11 auf und benötigen dies als Grundvoraussetzung.

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Xfree86

aus Wikipedia:
"Open-Source-Implementation des X-Window-Systems, die auf vielen Unix-artigen Betriebssystemen, auf Windows NT (innerhalb der Cygwin-Umgebung) sowie auf OS/2 läuft. Dazu gehören neben Linux und GNU Hurd die BSD-Derivate und Mac OS X. Bis 2004 war es eine auf fast jedem Linux- oder BSD-System anzutreffende Software.
Mit Stand 1. Oktober 2001 unterstützte XFree86 die X11-Spezifikation R6.5.1 inklusive der GLX- und der X-Rendering-Erweiterungen.
XFree86 hat sowohl seine Verbreitung als auch den größten Teil seiner Entwickler verloren, als es ab Version 4.4.0 ein umstrittenes neues Lizenzschema einführte. Heutzutage werden kaum noch neue Installationen vorgenommen und bestehende XFree86-Systeme durch andere X-Systeme, vor allen Dingen durch den X.Org-Server, abgelöst."

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Zugriff

Der Zugriff auf eine Datei/Anwendung wird in folgende Möglichkeiten unterteilt:
[ d ] Bedeutet Verzeichnis / Directory.
[ r ] Nur Lesen (read)
[ w ] Schreibzugriff (write) Löschen, Ändern, Neu Anlegen sind zulässig.
[ x ] Ausführen der Datei (executable)
[ - ] Kein Zugriff erlaubt
Der Zugriff wird zusätzlich in Gruppen unterteilt. An erster Stelle steht das Verzeichnis, danach sein Besitzer, die Mitglieder einer Gruppe, zuletzt die Allgemeinheit. In diesem Beispiel erhält der Besitzer alle Rechte, Mitglieder einer Gruppe dürfen die Datei betrachten, die Allgemeinheit erhält keinen Zugriff.
Beispiel: d r x w - r - - - -

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ABKÜRZUNGEN

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ARPA

Advanced Research Projects Agency
US-amerikanische Forschungsbehörde, die das Arpanet, den Vorläufer des heutigen Internet entwickelt und aufgebaut hat. Ziel war es, zu Zeiten des kalten Krieges ein paketbasiertes, dezentrales Netzwerk aufzubauen, welches die amerikanischen Universitäten, die für das US-Verteidigungsministerium foschten, miteinander verband.
Das damals revolutionäre dezentrale Konzept enthielt schon die grundlegenden Aspekte des heutigen Internets.

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CGI

Common Gateway Interface
Das CGI ist für den Datenaustausch zwischen dem Webserver und dritter Software zuständig.
Ein Webserver, der CGI unterstützt, stellt der externen Software eine Laufzeitumgebung zur Verfügung.
Hierüber läßt sich bspw. Perl einbinden. Das CGI ermöglicht somit, dynamisch Webseiten zu erzeugen und ermöglicht (einen höheren Grad an) Interaktivität einer Website.

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DHCP

Dynamic Host Configuration Protocol
(Ein) DHCP(-Server) ermöglicht die automatische Einbindung von Geräten/Computern in ein Netzwerk. Ist der einzubindende Rechner auf das automatische Beziehen der IP-Adresse eingerichtet, so wird ihm beim Anschliessen ins Netzwerk von DHCP-Server automatisch eine IP-Adresse, die Netzmaske, das Gateway, DNS-Server und gegebenenfalls der WINS-Server zugewiesen/mitgeteilt.

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DNS

Domain Name Service

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FAQ

Vgl. HOWTO
Frequently Asked Questions = häufig gestellte Fragen
Unter diesem Oberbegriff werden Sammlungen von ebensolchen Fragen und häufig auftretenden Problemen zusammengestellt und bieten dazu jeweils passende Antworten bzw. Lösungen und Hilfestellungen.

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FSF

Die Free Software Foundation ist eine Stiftung, die als gemeinnützige Organisation gegründet wurde und deren Ziel es ist, freie Software zu fördern, weiterzuentwickeln. Mitte der 1990er Jahre war Hauptaugenmerk der FSF Programmierer für die Entwicklung freier Software anzustellen, inzwischen konzentriert sich die Arbeit jedoch zunehmend auf rechtliche und strukturelle Belange der FSF-Gemeinschaft.
Auf der deutschen Ausgabe der Website der FSF schreibt diese über sich folgendes:
"Die FSFE beschäftigt sich seit dem 10. März 2001 aus europäischer Sicht mit allen Aspekten Freier Software. Sie unterstützt insbesondere das GNU-Projekt, leistet aber auch für die Entwicklung und Verbesserung anderer Freier Software und GNU-basierter Systeme wie GNU/Linux einen wichtigen Beitrag. Weiterhin stellt sie ein Kompetenzzentrum für Politiker, Anwälte und Journalisten zur Verfügung, um die juristische, politische und gesellschaftliche Zukunft Freier Software zu gewährleisten."

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FTP

Das FileTransferProtocol ist neben dem HTTP (HyperTextTransferProtocol) ein gängiges Protokoll zur Bereitstellung von Daten im Internet. Das FTP ist dabei allerdings auf die Übertragung von (großen) Dateien spezialisiert und insofern bei (umfangreichen) Downloads (bspw. von ISOs u.ä.) und grundsätzlich bei der (strukturierten) Bereitstellung von Dateien der gängige Standard.

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GID

GroupID: Nummer der primären Benutzergruppe als der Teil der Linux Benutzer- und Rechteverwaltung

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GNU

= GNU is Not Unix
GNU ist ein Projekt der Free Software Foundation (FSF). Ziel des GNU-Projektes ist die Schaffung eines freien UNIX-kompatiblen Betriebssystems. Mit frei ist neben dem kostenfreien Zugang auch gemeint, den Quellcode frei nutzen, verändern, weiterentwickeln und vertreiben zu dürfen.

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GPL

General Public License
Die GNU General Public License wurde von der Free Software Foundation herausgegeben, eine Lizenzbasis für freie Software zu schaffen, um diese dann (besser) (ver)teilen und verändern zu können/dürfen.
Sie soll sicherstellen, dass die Software für alle ihre Benutzer frei bleibt.
Frei ist bei dieser Lizenz im Sinne von "Freiheit" gemeint.
Wikipedia beschreibt die in der Lizenz eingeräumten Freiheiten in 4 Punkten:
"Die GPL gewährt jedermann die folgenden vier Freiheiten als Bestandteile der Lizenz.
1. Das Programm darf ohne jede Einschränkung für jeden Zweck genutzt werden. Kommerzielle Nutzung ist hierbei ausdrücklich erlaubt.
2. Kopien des Programms dürfen kostenlos oder auch gegen Geld verteilt werden, wobei der Quellcode mitverteilt oder dem Empfänger des Programms auf Anfrage zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt werden muss. Dem Empfänger müssen dieselben Freiheiten gewährt werden - wer z. B. eine Kopie gegen Geld empfängt, hat weiterhin das Recht, diese dann kommerziell oder auch kostenlos zu verbreiten. Lizenzgebühren sind nicht erlaubt. Niemand ist verpflichtet, Kopien zu verteilen, weder im Allgemeinen, noch an irgendeine bestimmte Person - aber wenn er es tut, dann nur nach diesen Regeln.[2]
3. Die Arbeitsweise eines Programms darf studiert und den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.
4. Es dürfen auch die gemäß Freiheit 3 veränderten Versionen des Programms unter den Regeln von Freiheit 2 vertrieben werden, wobei dem Empfänger des Programms der Quellcode der veränderten Version verfügbar gemacht werden muss. Veränderte Versionen müssen nicht veröffentlicht werden; aber wenn sie veröffentlicht werden, dann darf dies nur unter den Regeln von Freiheit 2 geschehen."

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HTTP

Das HyperTextTransferProtocol ermöglicht die Übertragung von Daten über ein Netzwerk. Dabei findet es hauptsächlich im Zusammenhang mit dem World Wide Web bzw. der Übertragung von Daten und Webseiten aus eben diesem Anwendung.
HTTP ist in Schicht 5 bis 7 des ISO/OSI-Schichtenmodells einzuordnen, also der Anwendungsschicht etablierter Netzwerkmodelle. Diese wird über ein Programm, bspw. einen Webbrowser angesprochen.
Bei HTTP handelt es sich um ein zustandsloses Protokoll, nach erfolgreicher (paketbasierter) Datenübertragung wird die Verbingung unterbrochen. Somit ist allein durch HTTP nicht möglich, eine Datenübertragung der anderen zuzuordnen.

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IRC

Internet Relay Chat
Der IRC bietet die Möglichkeit, in IRC-Chaträumen andere User zu treffen und dort mit Ihnen zu kommunizieren. Dies erfolgt per Texteingabe über einen dafür vorgesehenen IRC-Client. Der Text wird den im Raum/Gespräch befindlichen Usern unmittelbar angezeigt, diese haben ihrerseits jederzeit die Möglichkeit, eigene Nachrichten zur direkten Übermittlung einzugeben.

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ISP

Internet Service Provider
Diensteanbieter für Internetdienste. Darunter werden u.a. Internetprovider, welche Netzzugänge (bspw. per DSL) vermieten, aber auch Hoster, die Serverdienste (bspw. Webhosting oder Serververmietung) bereitstellen zusammengefasst.

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KDE

K Desktop Environment
Bei KDE handelt es sich um eine grafische Desktop-Umgebung für Linux, die neben Gnome zu den beliebtesten grafischen Window-/Desktop-Umgebungen zählt.

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LAN

LocalAreaNetwork: Lokales Netzwerk / Zusammenschluss von mehreren Computern / Hosts.

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LDP

aus Wikipedia:
"Das Linux Documentation Project (TLDP) ist ein vollständig ehrenamtlich betriebenes Projekt, das eine große Sammlung Linux-bezogener Dokumentation unterhält und online veröffentlicht. Es wurde als Dokumentations-Austauschplattform zwischen Linux-Hackern und den Benutzern ihrer Programme ins Leben gerufen. Die Dokumente richten sich zumeist an erfahrene Benutzer (z.B. professionelle Systemadministratoren), aber es findet sich auch Lehrmaterial für Einsteiger darunter."

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LILO

Linux Loader
Ein (SuSE) Linux Bootloader. Bevor das eigentliche Betriebssystem geladen wird, wird LILO (oder bspw. GRUB bei Debian und Ubuntu) aufgerufen. Er ermöglicht Befehlseingaben und ist in erster Linie zum (Auswählen/)Starten des Betriebssystems gedacht.

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NFS

Network File System: (aus Wikipedia)
"Ein von Sun Microsystems entwickeltes Protokoll, das den Zugriff auf Dateien über ein Netzwerk ermöglicht. Dabei werden die Dateien nicht wie z. B. bei FTP übertragen, sondern die Benutzer können auf Dateien, die sich auf einem entfernten Rechner befinden, so zugreifen, als ob sie auf ihrer lokalen Festplatte abgespeichert wären."

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NIC

Network Information Center:
Diese verwalten die Resourcen, die im Zusammenhang mit dem Domain Name Service stehen jeweils zentral (bspw. Vergabe von Domains). So gibt es also verschiedene NICs, u.a. bspw. auf nationaler Ebene: DENIC (für .de), ESNIC (für .es), usw. aber auch solche NICs wie die InterNIC (für .com, .net, .org), die für die Vergabe von länderunabhängigen Domains zuständig sind.
Die NICs sind unabhängig voneinander.

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NNTP

aus Wikipedia:
Network News Transfer Protocol: Ist ein Übertragungsprotokoll für Diskussionsforen. Es wird im Usenet verwendet.

NNTP ist textbasiert und sieht abwechselnd Anfragen des Clients und darauf folgende Antworten des Servers vor. Diese Antworten enthalten eine erste Zeile mit einem numerischen Statuscode - eine dreistellige Ganzzahl, welche über den Erfolg des Kommandos informiert - und weitergehende Informationen, in Abhängigkeit von der Anfrage. In manchen Fällen folgen außerdem zusätzliche Zeilen, stets beendet durch eine Zeile mit einem einzelnen Punkt.
Die URL eines NTTP-Diskussionsforum oder Newsseite hat folgenden Aufbau:
nntp://<host>:<port>/<newsgroup-name>/<article-number>"

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PDNS

Primary Domain Name-Server: Alle Internetadressen in einem TLD-Bereich werden von einem PDNS verwaltet. An einem PDNS sind u.U. weitere SDNS angebunden.

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POP3

Post Office Protocol Version 3: Dabei handelt es sich um ein Internetprotokoll, genauer gesagt um ein Übertragungsprotokoll, über welches ein Client emails vom Server abrufen kann.

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RFC

Request for Comments: Technische bzw. organisatorische Dokumente, die das Internet betreffen, werden als RFC bezeichnet. Diese Bezeichnung beinhaltet die Aufforderung zum Kommentieren des jeweiligen Dokuments.

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RTFM

"Read the fucking manual" - "Lies das verdammte Handbuch"
Abkürzung aus dem Netzjargon

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SMP

Symmetric Multi Processing: Unterstützung mehrerer in einem Rechner parallel arbeitender Prozessoren.

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SMTP

Simple Mail Transfer Protocol: Dabei handelt es sich um ein Internetprotokoll, genauer gesagt um ein Übertragungsprotokoll, über welches ein Client emails zum Server schicken kann, zum Zwecke des Versendens dieser emails.

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TCP

Transmission Control Protocol: Protokoll, das die fehlerfreie Übertragung in und zwischen Netzwerken überprüft und gewährleistet.

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TCP/IP

TODO: fillme!

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TLD

Top-Level-Domain:
Die Top-Level-Domain ist die "hinterste" Endung ("ganz rechts") einer URL bzw. die oberste Ebene der Auflösung des Domain-Namens. Dabei gibt es zum einen länderspezifische TLDs wie .de .at .us usw. aber auch allgemeine Domains, wie bspw. .com .info .org etc.

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UID

siehe Account/UID

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WAIS

Wide Area Information Service: Dieser Service sucht in Datenbanken nach Schlüsselwörtern oder Idiomen (also ganzen Ausdrücken). WAIS-Tools werden vom FTP-Dienst unterstützt, die Übertragung erfolgt unter TCP/IP.

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LINKS

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de.wikipedia.org/wiki/Linux

aus: “Allgemein”

Allgemeine Linux-Infos

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www.linux.org

aus: “Allgemein”

Allgemeine Linux-Infos

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www.linux.de

aus: “Allgemein”

Allgemeine Linux-Infos

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de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution

aus: “Distri-Übersicht und -Infos”

Distributions-Übersicht / -Infos

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de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Linux-Distributionen

aus: “Distri-Übersicht und -Infos”

Distributions-Übersicht / -Infos

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de.wikipedia.org/wiki/Vergleich_von_Linux-Distributionen

aus: “Distri-Übersicht und -Infos”

Distributions-Übersicht / -Infos

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www.zegeniestudios.net/ldc/

aus: “Distri-Übersicht und -Infos”

Linux Distribution Chooser

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distrowatch.com/

aus: “Distri-Übersicht und -Infos”

Distrowatch bringt News und Infos zu allen Distributionen und deren Releases mit Terminen

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tldp.org/

aus: “Dokumentationen - Howtos und Man-Pages”

Howtos Man-Pages und mehr

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www.ibiblio.org/pub/linux

aus: “Dokumentationen - Howtos und Man-Pages”

Gute Einstiegsseite zu Linux hinter der sich mehr als 171 Gigabyte Software und Dokumentationen verstecken

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www.oreilly.de/online-books/

aus: “Ebooks”

Ebooks/openbooks zum Thema Linux

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www.oreilly.com/openbook/

aus: “Ebooks”

Ebooks/openbooks zum Thema Linux

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www.galileocomputing.de/katalog/openbook

aus: “Ebooks”

Ebooks/openbooks zum Thema Linux

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www.google.de

aus: “Falls alle Stricke reissen”

Suchgebnisse optimiert/sortiert/gefiltert für und von Google Deutschland

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www.google.com/intl/en/

aus: “Falls alle Stricke reissen”

Suchgebnisse optimiert/sortiert/gefiltert für und von Google USA

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justfuckinggoogleit.com/

aus: “Falls alle Stricke reissen”

Für alle die noch nicht realisiert haben welches die WICHTIGSTE Adresse von allen ist

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www.fsf.org

aus: “FSF und GNU”

FSF - The Free Software Foundation

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www.gnu.org

aus: “FSF und GNU”

The GNU Operating system - the GNU project - Free Software Foundation - Free as in Freedom - GNU/Linux

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www.linuxdocs.org

aus: “Howtos und Man-Pages”

Howtos Man-Pages und mehr

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www.nic.com

aus: “Internet allgemein”

Domainregistrierung / -informationen: Network Information Center - Domain Name Registration - Network Information Center

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www.denic.de/de

aus: “Internet allgemein”

Domainregistrierung / -informationen: Deutsches Network Information Center

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rfc.net

aus: “Internet allgemein”

RFC-Service: Request for Comments - Die komplette Sammlung aller Dokumente der Request for Comments. - An RFC is a document describing the standards that make the Internet work.

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www.spenneberg.com/

aus: “Linux Serversicherheit”

Linux Serversicherheit

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www.opensource-training.de/buecher_new.php

aus: “Linux Serversicherheit”

Linux Serversicherheit

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www.kernel.org/

aus: “Linux-Basis-Software”

Linux-Basis-Software: Kernel

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www.kde.org/

aus: “Linux-Basis-Software”

Linux-Basis-Software: KDE

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www.gnome.org/

aus: “Linux-Basis-Software”

Linux-Basis-Software: Gnome

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www.gnu.org/software/bash/bash.html

aus: “Linux-Basis-Software”

Linux-Basis-Software: BASH - GNU Bourne Again Shell

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www.gnu.org/software/bash/manual/bashref.html

aus: “Linux-Basis-Software”

Linux-Basis-Software: BASH - GNU Bourne Again Shell

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www.linux-community.de

aus: “Linux-Community”

Neuigkeiten aus der Linux-Welt werden auf dieser Seite präsentiert und von den Mitgliedern diskutiert

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www.pro-linux.de

aus: “Linux-Community”

Nachrichten - Support und Foren rund um Linux - Open Source und freie Software

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www.isis-specials.de/linux/

aus: “Linux-OpenSource-Marktübersicht”

deutsche Linux-Marktübersicht: ISIS Linux + Open Source Specials: Linux Marktübersicht 2008 verzeichnet über 2700 Linux- und Open-Source-Lösungen die die Autoren des Reports in vier verschiedene Bereiche unterteilen.

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www.apache.org/

aus: “Linux-Server-Software”

Linux Server-Software: Apache

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www.php.net/

aus: “Linux-Server-Software”

Linux Server-Software: PHP

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www.perl.org/

aus: “Linux-Server-Software”

Linux Server-Software: Perl

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www.mysql.de/

aus: “Linux-Server-Software”

Linux Server-Software: MySQL

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ant.apache.org/

aus: “Linux-Server-Software”

Linux Server-Software: Ant

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tomcat.apache.org/

aus: “Linux-Server-Software”

Linux Server-Software: Tomcat

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www.postfix.org/

aus: “Linux-Server-Software”

Linux Server-Software: Postfix

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spamassassin.apache.org/

aus: “Linux-Server-Software”

Linux Server-Software: Spam Assassin

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www.heise.de

aus: “News”

Stets aktuelle News aus dem Bereich Computer Internet neue Medien mit Newsfeeds

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www.golem.de

aus: “News”

Stets aktuelle News aus dem Bereich Computer Internet neue Medien mit Newsfeeds

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slashdot.org/

aus: “News”

Stets aktuelle News aus dem Bereich Computer Internet neue Medien mit Newsfeeds

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www.debian.org/

aus: “Offzielle Website zu Distribution”

Offizielle Website von Debian

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www.ubuntu.com/

aus: “Offzielle Website zu Distribution”

Offizielle Website von Ubuntu

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de.opensuse.org/

aus: “Offzielle Website zu Distribution”

Offizielle Website von openSuSE

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fedoraproject.org/

aus: “Offzielle Website zu Distribution”

Offizielle Website von Fedora

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www.redhat.de/

aus: “Offzielle Website zu Distribution”

Offizielle Website von Red Hat

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www.knoppix.org/

aus: “Offzielle Website zu Distribution”

Offizielle Website von Knoppix

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www.gentoo.org/

aus: “Offzielle Website zu Distribution”

Offizielle Website von Gentoo

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www.slackware.com/

aus: “Offzielle Website zu Distribution”

Offizielle Website von Slackware

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www.mandriva.com/

aus: “Offzielle Website zu Distribution”

Offizielle Website von Mandriva

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kris.koehntopp.de/artikel/unix/shellprogrammierung/

aus: “Shell-Programmierung”

Shell-Programmierung

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www.schatenseite.de/uploads/media/shell.pdf

aus: “Shell-Programmierung”

Shell-Programmierung

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Der Text steht - sofern nicht anders gekennzeichnet -
unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

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