Linuxwissen
08. November 2008 von SebastianFür mein Fernstudium zum geprüften Webmaster ist eine Wissens- und Linksammlung rund um Linux entstanden.
Sie enthält einige Basics zum Thema und sehr viele gute Links mit weiterführenden Infos.
GLOSSAR
Account
oder auch Benutzerkonto genannt:
Die Verwaltung der Benutzerkonten erfolgt über die Datei /etc/passwd . Eine typische Zeile aus dieser Datei repräsentiert dabei einen Account und sieht so aus:
swolbring:x:500:500:Sebastian:/home/swolbring:/bin/bash
Durch die Doppelpunkte werden einzelne Segmente/Felder voneinander getrennt, die folgende Informationen zum Account beinhalten:
- Der Benutzername
(Der meist aus Kleinbuchstaben und manchmal auch aus Zahlen bestehende Benutzername wird zum Beispiel beim Einloggen oder anderen Repräsentationen der UID im System benötigt. Ein Benutzername muss dabei mit einem Buchstaben beginnen.)
- Das Passwort
(Im nächsten Feld sollte eigentlich das verschlüsselte Passwort stehen. Dieses wird allerdings in modernen Linux-Systemen in einer separaten Datei namens /etc/shadow gespeichert. Die zugehörige Zeile in dieser Datei würde dann so ausschauen: swolbring:$2$QJgtvoES$Ji/rS…Zsbq1:12201:0:99999:7::: )
- Die UID
(Systeminterne Repräsentation. Im nächsten Feld wird die UID angegeben. Diese Zahl wird nun im Prozesskontrollblock und auch innerhalb des Dateisystems für die Repräsentation der Benutzeridentität benutzt. Der Benutzername ist also für den Benutzer, die ID für das System. Natürlich sollte kein Benutzername auf eine bereits vergebene ID abgebildet werden.)
- Die GID
(Im nächsten Fall wird die primäre Gruppe des Benutzers angegeben, also die Gruppe, zu der der Benutzer bei seiner Erstellung hinzugefügt wurde. Oft ist das eine für diese Benutzer eigens angelegte Gruppe - das hat den Sinn, dass die Benutzer wirklich voneinander getrennt und damit voreinander geschützt sind. Im Beispiel ist die GID dieselbe Nummer wie die UID, ein Zufall, der nicht unbedingt gegeben sein muss.)
- Das Infofeld
(Das nächste Feld ist für Informationszwecke frei nutzbar. In den meisten Fällen findet man hier den wirklichen Namen des Benutzers, theoretisch können aber auch Aufgabenbereich, Adresse oder Telefonnummer angegeben werden.)
- Das Heimatverzeichnis
(Als Nächstes folgt das Heimatverzeichnis des Benutzers. Auf dieses Verzeichnis sollte der Benutzer Schreibrechte haben, da sonst unter Umständen der Login fehlschlagen kann.)
- Die Shell
(Die dem Benutzer zur Verfügung stehende Shell. Soll der Nutzer keinen Shell-Zugriff bekommen, so wird hier /bin/false angegeben)
Administrator
oder auch Root-User bzw. root genannt:
Über den Root-Account wird das System verwaltet. Bspw. sind für die Aktualisierung oder Änderungen des Systems bzw. Neuinstallation von Programmen idR Root-Rechte nötig.
Adresse
Apache
Mittlerweile gibt es neben der ersten Version eine überarbeitete und verbesserte zweite Version: Apache2
Hauptaufgabe des Apache ist es, Anfragen (idR über Port 80 oder 443 / http oder https) an den Server, auf dem der Apache läuft, zu beantworten: Sobald ein Client eine Anfrage einer bestimmten, auf den Server zutreffenden (da dort gehosteten Site/) URL stellt, liefert der Apache die HTML-Seite(n) an den Client aus.
Der Apache kann um dynamische Module/Plugins wie bspw. PHP oder Perl bzw. Tomcat u.a. erweitert werden, wodurch auch die Anbindung einer (My)SQL-Datenbank möglich wird und somit Websites mit dynamischen Inhalten möglich werden. Dabei kommuniziert der Apache intern (auf dem Server) über seine Module oder Plugins mit der Datenbank und erstellt daraus dynamisch die Seiteninhalte.
Archivdienste
Beispiele dafür sind "Gopher", "WAIS" und "DNS".
Backbone
Im Backbone-Bereich werden die Bandbreiten aller Endbenutzer gebündelt, deshalb erfordert dieser besonders große Bandbreiten und schnelle Übertragungsraten. Gleichzeitig sind besondere Sicherheitsvorkehrungen und gewollte Redundanzen notwendig, um bei Teilausfällen im Backbone die Datenströme entsprechend umleiten zu können.
Beowulf
Betriebsstabilität (Linux)
Betriebssystem
Es bietet zudem grundlegende Befehle, die die Interaktion mit dem Computer ermöglichen und so die gezielte Steuerung von Prozessen, Programmen u.ä. ermöglichen.
Inzwischen steht C auf fast allen Computersystemen zur Verfügung.
Die Kerne der meisten heutzutage im Einsatz befindlichen Betriebssysteme wurden in C implementiert.
C-Compiler
Dieser wird von der FSF unter der GPL bzw. LGPL vertrieben und ist freie Software.
Da GCC mittlerweile neben dem Kompilieren von C ebenfalls C++ und weitere Arten von Code kompilieren kann, steht die Abkürzung GCC mittlerweile für GNU Compiler Collection.
Ein Compiler ist ein Programm, welches Quellcode einer bestimmten Programmiersprache in maschinenlesbaren Code umwandeln kann.
Cluster
(engl. = Schwarm, Gruppe, Haufen)
Die in einem Cluster befindlichen Computer (auch Knoten oder Server) werden auch oft als Serverfarm bezeichnet.
Datei
Dateisystem (Linux)
| / | Wurzel des Dateisystems |
| /bin | Ausführbare Dateien (von allen Benutzern ausführbar) |
| /boot | Dateien zum Booten des Systems |
| /dev | Gerätedateien, Treiber für Hardware-Komponenten |
| /etc | Dateien zur Systemkonfiguration |
| /home | Verzeichnisse aller User |
| /lib | Shared Libraries (gemeinsame Dateien/Treiber) |
| /sbin | Kommandos (Programme) für die Systemadministration |
| /opt | Optionale Software |
| /usr | Anwendungsprogramme, Konfigurationsdateien und Dokumentation |
| /var | Konfigurations-, Protokoll- und Systemverwaltung. |
Dateiverwaltung bei Linux
Dediziert
DENIC
Desktop
Direktmodus
Großer Vorteil von E-Mail ist die (nahezu) sofortig und dazu kostenlose (abgesehen von Netzzugangskosten) Übertragung. Mittlerweile ist neben den 7-bit-kodierten, reinen Text-E-Mails auch möglich, 8-bit-kodierte E-Mails zu versenden, denen dadurch auch beliebige Binär-Dateien (also bspw. pdf-/Word-Dokumente, Dateien, etc.) beigefügt werden können.
E-Mails benutzen das POP3- Protokoll. Zur Weiterleitung einer E-Mail wird SMTP eingesetzt.
Neben dem WWW stellt E-Mail einen der im Internet am meisten genutzen Dienste dar. Die E-Mail ersetzt heute mehr und mehr die klassischen Kommunikationsmedien wie etwa Brief, Fax oder Telefon.
Ethernet
aus: [Enzyklopädie: Ethernet. DB Sonderband: Wikipedia 2005/2006, S. 233312]
Extranet
Jedes Intranet kann dabei auch unabhängig von dem anderen / den anderen betrieben werden.
Beim Ausfall eines Intranet verhindert der Extranet-Server die Ausbreitung der Störung und gewährleistet die Funktionalität noch intakter Intranets.
"Das Extranet ist eine Erweiterung des Intranets um eine Komponente, die zwei oder mehrere Intranets über eine allgemeine Internetanbindung verbindet. Dabei nutzt das Extranet die gleichen Techniken wie das Internet (u.a. TCP/IP, UDP). So ist ein Extranet vergleichbar mit einem VPN (Virtual Private Network)."
aus: [Enzyklopädie: Extranet. DB Sonderband: Wikipedia 2005/2006, S. 239419]
Firewall
Eine Firewall kann aber auch als Dienst auf einem System eingesetzt werden, auf dem zusätzlich weitere, andere Dienste laufen.
Dabei dient die Firewall stets dem Schutz (bspw. durch Zugriffsbeschränkungen) des Hosts bzw. eines ganzen Netzwerkes.
Die gängiste Methode/Basis zum Aufbau einer Firewall unter Linux ist iptables.
Erweitern lassen sich Firewall-Services durch sogenannte IDS (Intrusion Detection System) oder IPS (Intrusion Prevention System), welche dazu dienen, die Netzwerk-Kommunikation zu überwachen und ggf. zu filtern bzw. zu sperren.
Diese Systeme können bspw. auf Basis einer Datenbank, welche verschiedene Angriffsschemata enthält, ins Schema passende Angriffe gezielt unterbinden.
Freeware
Gateway
Ein Gateway kann (im Gegensatz zu einem Router) auf allen 7 Schichten des OSI-Referenzmodells implementiert werden.
Gimp
Am häufigsten genannte Kritikpunkte an Gimp sind die mangelnde Unterstützung des CMYK-Farbraums und die benutzerunfreundliche Bedienungsoberfläche.
Gopher
Mit dem Aufschwung des WWW ging die Zeit des sogenannten Gopherspace zu Ende.
Host
HOWTO
Ein fantastisches HOWTO-Beispiel ("ISP-ähnlicher E-Mail Server mit Debian-Etch und Postfix 2.3") ist unter folgender URL zu finden: http://workaround.org/articles/ispmail-etch/
IP-Adresse
Dabei hat jeder Host eine eindeutige IP-Adresse.
Sie dienen bei der paketgestützen Kommunikation zur Adressierung (Sender und Empfänger) der IP-Pakete.
"Eine IP-Adresse der IP- Version 4 erscheint normalerweise als Folge von vier Zahlen zwischen 0 und 255, die jeweils durch einen Punkt getrennt werden, zum Beispiel 192.168.0.34 oder 127.0.0.1."
aus: [Enzyklopädie: IP-Adresse. DB Sonderband: Wikipedia 2005/2006, S. 392409]
"IPv4 benutzt 32-Bit-Adressen, daher sind maximal 4.294.967.296 eindeutige Adressen möglich."
aus: [Enzyklopädie: IPv4. DB Sonderband: Wikipedia 2005/2006, S. 392620]
"Eine IPv6-Adresse ist 128 Bit lang (IPv4: 32 Bit). Damit gibt es etwa 3,4 x 1038 IPv6-Adressen. Das bedeutet, für jeden Quadratmillimeter Erdoberfläche könnten ca. 688,8896559 Billiarden Adressen (6,888896559 x 1017) bereitgestellt werden. (gerechnet mit dem Erdradius -> 6267 km)
IPv6-Adressen werden nicht in dezimaler (zum Beispiel 80.130.234.185), sondern in hexadezimaler Notation mit Doppelpunkten geschrieben, die die Adresse in acht Blöcke mit einer Länge von jeweils 16 Bit unterteilen. Beispiel einer IPv6-Adresse: 2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2e:0370:7344"
aus: [Enzyklopädie: IPv6. DB Sonderband: Wikipedia 2005/2006, S. 392636]
IP-Nummer
IPv4
IPv6
Internet
Populäre Beispiele der angebotenen Dienste sind: WWW (/HTTP), E-Mail, FTP, VOIP, P2P, etc.
Intranet
Die Host in einem Intranet können sich Resourcen und Peripherie wie bspw. Festplattenspeicher, Drucker oder Scanner, etc. teilen und bei Bedarf und entsprechender Konfiguration gemeinsam darauf zugreifen.
Kernel
Im Kernel werden die Prozess- und Datenstrukturen organisiert. Darauf setzen wiederum alle weiteren Bestandteile des Betriebssystems auf.
Der Kernel bildet idR die unterste Softwareschicht und greift unmittelbar auf die Hardware zu.
Ein moderner Kernel ist idR Multitasking-fähig und offen für unterschiedlichste Erweiterungen (Module).
Korrespondenzdienste
Kryptographie
Nach erfolgreicher Verschlüsselung soll die zu übermittelnde Information(/Datenübertragung) also ausschliesslich vom Sender bzw. dem authorisierten Empfänger mittels eines zuvor ausgehandelten Schlüssels entschlüsselt und somit gelesen werden können.
Linux
Linux ist OpenSource, weshalb der Quellcode kostenfrei weitergegeben und -verwendet werden darf.
Inzwischen haben sich zahlreiche Distributionen von Linux etabliert, wovon Debian, Ubuntu, SuSE, Fedora zu den beliebtesten Distributionen zählen.
Login
Man-Pages
Aufgerufen wir die jeweilige Man-Page durch Eingabe des Kommandos: man programm
Masquerading
"Masquerading wird auf einem Gateway-Rechner installiert und versteckt ein Intranet hinter der IP-Adresse des Gateway. Aus dem Internet zugreifende Hosts sehen nur den Masquerading-Host, können aber nicht erkennen, daß sie in Wirklichkeit mit einem Intranet-Host in Verbindung stehen. Das komplette Intranet einer Firma kann hinter einer einzigen IP-Adresse des Proxy-Servers versteckt werden."
Nach aussen hin ist der Proxy also über eine öffentliche IP-Adresse erreichbar. Wenn nun Anfragen von ausserhalb an diese öffentliche IP-Adresse gestellt werden (dabei wird ein bestimmter Port angesprochen), kann in diesem Falle durch das Masquerading diese Kombinationen aus öffentlicher IP und zusätzlicher Port-Angabe so umgesetz werden, dass der Proxy die Anfrage abhängig vom Port an eine interne, vorher festgelegte IP-Adresse und den damit gemeinten Host weiterleitet.
Bspw. werden Anfragen mit Port 80 an den Webserver-Host weitergeleitet, während Anfragen für Port 21 an einen File-Server gehen.
Mounten
Multitasking-Fähigkeit
Multiuser-Fähigkeit
Name-Server
Netzwerk
Das größte, weltumspannende Netzwerk ist das Internet. Netzwerke sind auch lokal einrichtbar, d.h. unabhängig vom Internet.
Proxy
"Ein Proxy oder Proxyserver (von engl. proxy representative = Stellvertreter, bzw. lat. "proximus" = "Der Nä(c)hste") ist ein Dienstprogramm für Computernetze, das im Datenverkehr vermittelt. Es macht den Datentransfer effizienter (weniger Netzbelastung durch große Datenmengen) bzw. schneller, kann aber auch die Sicherheit erhöhen.
Die Vermittlung erfolgt zwischen Computern oder Programmen in so genannten Rechnernetzen. Aus Sicht des Servers verhält sich der Proxy wie ein Client, dem Client gegenüber wie ein Server."
aus: [Enzyklopädie: Proxy. DB Sonderband: Wikipedia 2005/2006, S. 653172]
Prozess
Prozessdienste
Resolver
Root
Der Begriff Root steht ansonsten auch für die unterste Ebene (der Hierarchie) des Verzeichnisbaumes eines Dateisystems (unter Linux).
Router
Routing
Servlets
Als Servlets bezeichnet man Java-Klassen, deren Instanzen innerhalb eines J2EE Applicationservers Anfragen von Clients entgegen nehmen und beantworten. Solche Klassen müssen immer die Schnittstelle "javax.servlet.Servlet" oder eine davon abgeleitete implementieren. Normalerweise wird eine Klasse erstellt, die von der Klasse "javax.servlet.http.HttpServlet" abgeleitet wird, welche wiederum "javax.servlet.Servlet" implementiert. Der Inhalt der Antworten kann dabei dynamisch, also im Moment der Anfrage, erstellt werden und muss nicht bereits statisch (etwa in Form einer HTML-Seite) für den Webserver verfügbar sein. Servlets stellen somit das Java-Pendant zu CGI-Skripten oder anderen Konzepten, mit denen dynamisch Web-Inhalte erstellt werden können (PHP, Ruby on Rails, Active Server Pages etc.), dar.
Shell
Skript
Im Linux-Umfeld sind die Linux-Shells als Interpreter von Shell-Kommandos zu nennen.
Perl-Skripte werden ebenfalls interpretiert.
Folgende Skriptsprachen erfreuen sich besonders im Umfeld des WWW hoher Beliebtheit und werden häufig verwendet:
PHP, Python, Ruby, JavaScript, etc.
Wikipedia nennt folgende (weitere) Merkmale von Skriptsprachen:
"-implizit deklarierte Variablen; dazu gehören auch dynamische Funktionsnamen (Funktionsnamen müssen nicht einem Compiler vorab bekannt sein)
- dynamische, automatische Typumwandlung, bzw. ganz fehlende Typunterscheidung
- automatische Speicherverwaltung, vor allem automatische Speicherbereinigung
- dynamische Klassenzugehörigkeit oder prototypenbasierte Vererbung
- werden in der Regel ohne getrennte Übersetzungsphase ausgeführt (d. h. sie werden "interpretiert")
Bei einigen Skriptsprachen kann der Programmcode selbst, wie andere Daten auch, manipuliert werden, was die Sprache besonders flexibel macht.
Die Anwendungsgebiete und Eigenschaften konventioneller Programmiersprachen und Skriptsprachen überschneiden sich mittlerweile sehr stark (siehe hierzu den Abschnitt Abgrenzung), weshalb eine strikte Trennung zwischen konventionellen Programmiersprachen und Skriptsprachen nur selten möglich ist."
Supercomputer
"Ein Supercomputer oder Superrechner ist ein Hochleistungsrechner, der zum Zeitpunkt seiner Einführung im obersten realisierbaren Leistungsbereich arbeitet. Dabei ist es unerheblich, auf welcher Bauweise die Rechner beruhen. Ein typisches Merkmal eines modernen Supercomputers ist seine große Anzahl an Prozessoren, die auf gemeinsame Peripheriegeräte und einen teilweise gemeinsamen Hauptspeicher zugreifen können.
Da sich nicht beliebig schnelle Prozessoren bauen lassen, sind alle Hochleistungsrechner Parallelrechner. Ein Parallelrechner ist ein Computer, in dem Operationen gleichzeitig auf mehrere CPUs verteilt werden, um die Arbeitsgeschwindigkeit zu erhöhen. Für die optimale Nutzung eines Supercomputers (Parallelrechners) muss die Programmierung deshalb möglichst genau auf die einzelnen, parallel arbeitenden Prozessoren abgestimmt werden."
Superuser
TELNET
TELNET wird idR von der Kommandozeile/Shell aus genutzt. Da TELNET keine Verschlüsselung nutzt ist es heutzutage jedoch, abgesehen vom Gebrauch zu Testzwecken, kaum noch in Gebrauch.
Stattdessen wird bspw. das sicherere (Open)SSH verwendet.
Task
Torvalds
Tripwire
Trojanisches Pferd
Tux
Linus Torvalds wählte seinen Lieblingsvogel, den Pinguin.
UNIX
Zu der Familie der Unix-Betriebssysteme zählen u.a. Linux, Solaris, BSD und Mac OS X.
Usenet Newsgroups
Newsgroups sind sehr vielfältig und zu den unterschiedlichsten Themen vorhanden. Mitunter beruhen Newsgroups auf "alteingesessenen" Usenet-Veteranen, die bereits vor der Zeit des WWW Nachrichten (und mehr) über das Usenet austauschten.
Virus
Ein durch einen Virus kompromittiertes System ist unsicher; theoretisch stehen dem Angreifer durch die erfolgreiche Infizierung alle Rechte auf dem betroffenen System zur Verfügung.
Die infizierten Systeme werden idR für die Zwecke des Viren-Autors verwendet, bspw. um die infizierten Rechner zu sog. Botnetzen zusammenzuschliessen und damit gezielte Attacken (bspw. DOS) gegen andere Server vorzunehmen. Ein anderer denkbarer Einsatzzweck eines Virus wäre das Ausspionieren von Daten oder Tastatureingaben, wobei man in diesem Falle idR bereits von sogenannten "Trojanischen Pferden" oder "Trojanern" spricht, die eine Abwandlung/Spezialisierung eines "klassischen" Virus im herkömmlichen Verständnis sind.
Wikipedia schreibt zu "Kompromittierung":
"Ein System, eine Datenbank oder auch nur ein einzelner Datensatz wird als kompromittiert betrachtet, wenn Daten manipuliert sein könnten und wenn der Eigentümer bzw. Administrator des Systems keine Kontrolle über die korrekte Funktionsweise oder den korrekten Inhalt mehr hat bzw. ein Angreifer ein anderes Ziel der Manipulation erreicht hat. Unter Angreifer wird hier ein zum Zugriff auf das System nicht berechtigter Nutzer verstanden, welcher sich jedoch Zugriff verschafft hat. Dabei ist nicht entscheidend, ob der unberechtigte und unkontrollierte Zugriff in mißbräuchlicher Absicht oder unbeabsichtigt geschieht. Wesentlich ist, dass die Integrität der gespeicherten Information nicht mehr gewährleistet ist."
W3C
Unter anderem hat das W3C Spezifikationen/Empfehlungen zu folgenden Technologien/Sprachen veröffentlicht:
(X)HTML, CSS, XML, SVG, RSS, SOAP, etc.
Gründer und Vorsitzender des W3C ist Tim Berners-Lee, der auch als der Erfinder des World Wide Web bekannt ist.
Die offizielle Website ist www.w3.org
Hier werden zusätzlich zu zahlreichen Spezifikationen und Dokumenten bspw. solche Dienste wie der (X)HTML-Validator angeboten: validator.w3.org
Web-Server
Neben dem Apache gibt es andere Web-Server. Ähnlich erfolgreich und verbreitet wie der Apache ist Microsofts IIS (Internet Information Services).
Wikipedia führt folgende Webserver(-Software) auf:
- Abyss Web Server (Aprelium Technologies; Freeware)
- AIDeX Webserver (AIDeX Softwareentwicklung, Freeware)
- Apache HTTP Server (Apache Software Foundation; freie Software)
- Apache Tomcat (Apache Software Foundation; freie Software)
- AOLserver (America Online; freie Software)
- Boa Webserver (GNU General Public License)
- Caudium (GNU General Public License)
- Cherokee Webserver (GNU General Public License)
- Elserv für Emacs
- Goron (GNU General Public License)
- Internet Information Services (Microsoft)
- iPlanet (Sun Microsystems)
- KF Web Server (KeyFocus, Freeware)
- lighttpd (BSD-Lizenz)
- LiteSpeed (LiteSpeed Technologies; proprietär)
- MyServer (MyServer Project; freie Software)
- nginx (BSD-artige Lizenz)
- Roxen (Webserver) (Roxen Internet Software; GNU General Public License)
- Sun Java System Web Server (Sun Microsystems)
- tclhttpd (scriptfähiger Webserver in Tcl; freie Software)
- thttpd (ACME Laboratories; freie Software)
- Tntnet (für Webapplikationen in C++)
- Tux (GNU General Public License)
- WN server (GNU General Public License)
- Xitami (iMatix Corporation; freie Software)
- Yaws (Webserver in Erlang, sehr gut skalierbar)
- Zope (Zope Corporation, freie Software)
X-Window-System
Desktop-Oberflächen, wie bspw. Gnome und KDE setzen auf X11 auf und benötigen dies als Grundvoraussetzung.
Xfree86
"Open-Source-Implementation des X-Window-Systems, die auf vielen Unix-artigen Betriebssystemen, auf Windows NT (innerhalb der Cygwin-Umgebung) sowie auf OS/2 läuft. Dazu gehören neben Linux und GNU Hurd die BSD-Derivate und Mac OS X. Bis 2004 war es eine auf fast jedem Linux- oder BSD-System anzutreffende Software.
Mit Stand 1. Oktober 2001 unterstützte XFree86 die X11-Spezifikation R6.5.1 inklusive der GLX- und der X-Rendering-Erweiterungen.
XFree86 hat sowohl seine Verbreitung als auch den größten Teil seiner Entwickler verloren, als es ab Version 4.4.0 ein umstrittenes neues Lizenzschema einführte. Heutzutage werden kaum noch neue Installationen vorgenommen und bestehende XFree86-Systeme durch andere X-Systeme, vor allen Dingen durch den X.Org-Server, abgelöst."
Zugriff
[ d ] Bedeutet Verzeichnis / Directory.
[ r ] Nur Lesen (read)
[ w ] Schreibzugriff (write) Löschen, Ändern, Neu Anlegen sind zulässig.
[ x ] Ausführen der Datei (executable)
[ - ] Kein Zugriff erlaubt
Der Zugriff wird zusätzlich in Gruppen unterteilt. An erster Stelle steht das Verzeichnis, danach sein Besitzer, die Mitglieder einer Gruppe, zuletzt die Allgemeinheit. In diesem Beispiel erhält der Besitzer alle Rechte, Mitglieder einer Gruppe dürfen die Datei betrachten, die Allgemeinheit erhält keinen Zugriff.
Beispiel: d r x w - r - - - -
ABKÜRZUNGEN
ARPA
US-amerikanische Forschungsbehörde, die das Arpanet, den Vorläufer des heutigen Internet entwickelt und aufgebaut hat. Ziel war es, zu Zeiten des kalten Krieges ein paketbasiertes, dezentrales Netzwerk aufzubauen, welches die amerikanischen Universitäten, die für das US-Verteidigungsministerium foschten, miteinander verband.
Das damals revolutionäre dezentrale Konzept enthielt schon die grundlegenden Aspekte des heutigen Internets.
CGI
Das CGI ist für den Datenaustausch zwischen dem Webserver und dritter Software zuständig.
Ein Webserver, der CGI unterstützt, stellt der externen Software eine Laufzeitumgebung zur Verfügung.
Hierüber läßt sich bspw. Perl einbinden. Das CGI ermöglicht somit, dynamisch Webseiten zu erzeugen und ermöglicht (einen höheren Grad an) Interaktivität einer Website.
DHCP
(Ein) DHCP(-Server) ermöglicht die automatische Einbindung von Geräten/Computern in ein Netzwerk. Ist der einzubindende Rechner auf das automatische Beziehen der IP-Adresse eingerichtet, so wird ihm beim Anschliessen ins Netzwerk von DHCP-Server automatisch eine IP-Adresse, die Netzmaske, das Gateway, DNS-Server und gegebenenfalls der WINS-Server zugewiesen/mitgeteilt.
DNS
FAQ
Frequently Asked Questions = häufig gestellte Fragen
Unter diesem Oberbegriff werden Sammlungen von ebensolchen Fragen und häufig auftretenden Problemen zusammengestellt und bieten dazu jeweils passende Antworten bzw. Lösungen und Hilfestellungen.
FSF
Auf der deutschen Ausgabe der Website der FSF schreibt diese über sich folgendes:
"Die FSFE beschäftigt sich seit dem 10. März 2001 aus europäischer Sicht mit allen Aspekten Freier Software. Sie unterstützt insbesondere das GNU-Projekt, leistet aber auch für die Entwicklung und Verbesserung anderer Freier Software und GNU-basierter Systeme wie GNU/Linux einen wichtigen Beitrag. Weiterhin stellt sie ein Kompetenzzentrum für Politiker, Anwälte und Journalisten zur Verfügung, um die juristische, politische und gesellschaftliche Zukunft Freier Software zu gewährleisten."
FTP
GID
GNU
GNU ist ein Projekt der Free Software Foundation (FSF). Ziel des GNU-Projektes ist die Schaffung eines freien UNIX-kompatiblen Betriebssystems. Mit frei ist neben dem kostenfreien Zugang auch gemeint, den Quellcode frei nutzen, verändern, weiterentwickeln und vertreiben zu dürfen.
GPL
Die GNU General Public License wurde von der Free Software Foundation herausgegeben, eine Lizenzbasis für freie Software zu schaffen, um diese dann (besser) (ver)teilen und verändern zu können/dürfen.
Sie soll sicherstellen, dass die Software für alle ihre Benutzer frei bleibt.
Frei ist bei dieser Lizenz im Sinne von "Freiheit" gemeint.
Wikipedia beschreibt die in der Lizenz eingeräumten Freiheiten in 4 Punkten:
"Die GPL gewährt jedermann die folgenden vier Freiheiten als Bestandteile der Lizenz.
1. Das Programm darf ohne jede Einschränkung für jeden Zweck genutzt werden. Kommerzielle Nutzung ist hierbei ausdrücklich erlaubt.
2. Kopien des Programms dürfen kostenlos oder auch gegen Geld verteilt werden, wobei der Quellcode mitverteilt oder dem Empfänger des Programms auf Anfrage zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt werden muss. Dem Empfänger müssen dieselben Freiheiten gewährt werden - wer z. B. eine Kopie gegen Geld empfängt, hat weiterhin das Recht, diese dann kommerziell oder auch kostenlos zu verbreiten. Lizenzgebühren sind nicht erlaubt. Niemand ist verpflichtet, Kopien zu verteilen, weder im Allgemeinen, noch an irgendeine bestimmte Person - aber wenn er es tut, dann nur nach diesen Regeln.[2]
3. Die Arbeitsweise eines Programms darf studiert und den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.
4. Es dürfen auch die gemäß Freiheit 3 veränderten Versionen des Programms unter den Regeln von Freiheit 2 vertrieben werden, wobei dem Empfänger des Programms der Quellcode der veränderten Version verfügbar gemacht werden muss. Veränderte Versionen müssen nicht veröffentlicht werden; aber wenn sie veröffentlicht werden, dann darf dies nur unter den Regeln von Freiheit 2 geschehen."
HTTP
HTTP ist in Schicht 5 bis 7 des ISO/OSI-Schichtenmodells einzuordnen, also der Anwendungsschicht etablierter Netzwerkmodelle. Diese wird über ein Programm, bspw. einen Webbrowser angesprochen.
Bei HTTP handelt es sich um ein zustandsloses Protokoll, nach erfolgreicher (paketbasierter) Datenübertragung wird die Verbingung unterbrochen. Somit ist allein durch HTTP nicht möglich, eine Datenübertragung der anderen zuzuordnen.
IRC
Der IRC bietet die Möglichkeit, in IRC-Chaträumen andere User zu treffen und dort mit Ihnen zu kommunizieren. Dies erfolgt per Texteingabe über einen dafür vorgesehenen IRC-Client. Der Text wird den im Raum/Gespräch befindlichen Usern unmittelbar angezeigt, diese haben ihrerseits jederzeit die Möglichkeit, eigene Nachrichten zur direkten Übermittlung einzugeben.
ISP
Diensteanbieter für Internetdienste. Darunter werden u.a. Internetprovider, welche Netzzugänge (bspw. per DSL) vermieten, aber auch Hoster, die Serverdienste (bspw. Webhosting oder Serververmietung) bereitstellen zusammengefasst.
KDE
Bei KDE handelt es sich um eine grafische Desktop-Umgebung für Linux, die neben Gnome zu den beliebtesten grafischen Window-/Desktop-Umgebungen zählt.
LAN
LDP
"Das Linux Documentation Project (TLDP) ist ein vollständig ehrenamtlich betriebenes Projekt, das eine große Sammlung Linux-bezogener Dokumentation unterhält und online veröffentlicht. Es wurde als Dokumentations-Austauschplattform zwischen Linux-Hackern und den Benutzern ihrer Programme ins Leben gerufen. Die Dokumente richten sich zumeist an erfahrene Benutzer (z.B. professionelle Systemadministratoren), aber es findet sich auch Lehrmaterial für Einsteiger darunter."
LILO
Ein (SuSE) Linux Bootloader. Bevor das eigentliche Betriebssystem geladen wird, wird LILO (oder bspw. GRUB bei Debian und Ubuntu) aufgerufen. Er ermöglicht Befehlseingaben und ist in erster Linie zum (Auswählen/)Starten des Betriebssystems gedacht.
NFS
"Ein von Sun Microsystems entwickeltes Protokoll, das den Zugriff auf Dateien über ein Netzwerk ermöglicht. Dabei werden die Dateien nicht wie z. B. bei FTP übertragen, sondern die Benutzer können auf Dateien, die sich auf einem entfernten Rechner befinden, so zugreifen, als ob sie auf ihrer lokalen Festplatte abgespeichert wären."
NIC
Diese verwalten die Resourcen, die im Zusammenhang mit dem Domain Name Service stehen jeweils zentral (bspw. Vergabe von Domains). So gibt es also verschiedene NICs, u.a. bspw. auf nationaler Ebene: DENIC (für .de), ESNIC (für .es), usw. aber auch solche NICs wie die InterNIC (für .com, .net, .org), die für die Vergabe von länderunabhängigen Domains zuständig sind.
Die NICs sind unabhängig voneinander.
NNTP
Network News Transfer Protocol: Ist ein Übertragungsprotokoll für Diskussionsforen. Es wird im Usenet verwendet.
…
NNTP ist textbasiert und sieht abwechselnd Anfragen des Clients und darauf folgende Antworten des Servers vor. Diese Antworten enthalten eine erste Zeile mit einem numerischen Statuscode - eine dreistellige Ganzzahl, welche über den Erfolg des Kommandos informiert - und weitergehende Informationen, in Abhängigkeit von der Anfrage. In manchen Fällen folgen außerdem zusätzliche Zeilen, stets beendet durch eine Zeile mit einem einzelnen Punkt.
Die URL eines NTTP-Diskussionsforum oder Newsseite hat folgenden Aufbau:
nntp://<host>:<port>/<newsgroup-name>/<article-number>"
PDNS
POP3
RFC
RTFM
Abkürzung aus dem Netzjargon
SMP
SMTP
TCP
TCP/IP
TLD
Die Top-Level-Domain ist die "hinterste" Endung ("ganz rechts") einer URL bzw. die oberste Ebene der Auflösung des Domain-Namens. Dabei gibt es zum einen länderspezifische TLDs wie .de .at .us usw. aber auch allgemeine Domains, wie bspw. .com .info .org etc.
UID
WAIS
LINKS
de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution
aus: “Distri-Übersicht und -Infos”
de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Linux-Distributionen
aus: “Distri-Übersicht und -Infos”
de.wikipedia.org/wiki/Vergleich_von_Linux-Distributionen
aus: “Distri-Übersicht und -Infos”
distrowatch.com/
aus: “Distri-Übersicht und -Infos”
www.ibiblio.org/pub/linux
aus: “Dokumentationen - Howtos und Man-Pages”
Gute Einstiegsseite zu Linux hinter der sich mehr als 171 Gigabyte Software und Dokumentationen verstecken
www.google.de
aus: “Falls alle Stricke reissen”
www.google.com/intl/en/
aus: “Falls alle Stricke reissen”
justfuckinggoogleit.com/
aus: “Falls alle Stricke reissen”
Für alle die noch nicht realisiert haben welches die WICHTIGSTE Adresse von allen ist
www.gnu.org
aus: “FSF und GNU”
www.nic.com
aus: “Internet allgemein”
www.denic.de/de
aus: “Internet allgemein”
rfc.net
aus: “Internet allgemein”
RFC-Service: Request for Comments - Die komplette Sammlung aller Dokumente der Request for Comments. - An RFC is a document describing the standards that make the Internet work.
www.opensource-training.de/buecher_new.php
aus: “Linux Serversicherheit”
www.gnu.org/software/bash/bash.html
aus: “Linux-Basis-Software”
Linux-Basis-Software: BASH - GNU Bourne Again Shell
www.gnu.org/software/bash/manual/bashref.html
aus: “Linux-Basis-Software”
www.linux-community.de
aus: “Linux-Community”
www.pro-linux.de
aus: “Linux-Community”
www.isis-specials.de/linux/
aus: “Linux-OpenSource-Marktübersicht”
spamassassin.apache.org/
aus: “Linux-Server-Software”
www.heise.de
aus: “News”
www.golem.de
aus: “News”
Stets aktuelle News aus dem Bereich Computer Internet neue Medien mit Newsfeeds
slashdot.org/
aus: “News”
www.slackware.com/
aus: “Offzielle Website zu Distribution”
www.mandriva.com/
aus: “Offzielle Website zu Distribution”
kris.koehntopp.de/artikel/unix/shellprogrammierung/
aus: “Shell-Programmierung”
www.schatenseite.de/uploads/media/shell.pdf
aus: “Shell-Programmierung”
Shell-Programmierung
Der Text steht - sofern nicht anders gekennzeichnet -
unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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